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ZwergerlMagazin Juli/August 2020

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Das Familienmagazin in der Metropolregion München

s3-10_fsn_juli20_Layout-zm 10.07.2020 10:17 Seite 6 www.big.de l Kinderfahrzeuge für Groß und Klein l Spielwaren und Geschenke auch für Mädchen Siku Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr 10-16 Uhr; Sa 10-13 Uhr; Di + Mi geschlossen Mehr Teilhabe mit dem Teilhabekompass Beratungs- und Unterstützungsangebote Die Grundidee für den Teilhabekompass geht auf den Freizeitkompass zurück, den der Beauftragten für Menschen mit Behinderung im Landkreis, Ralph Seifert, bis Anfang 2018 betrieb. Dieses Projekt griff das Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen auf und baute es aus. „Mit dem Teilhabekompass bekommen Menschen mit Behinderung nun leichter Zugang zu vielen Lebensbereichen“, ist Landrat Josef Niedermaier überzeugt. Der Teilhabekompass ist derzeit im Aufbau und bietet einen Überblick darüber, was Teilhabe eigentlich bedeutet und auf welchen gesetzlichen Grundlagen die Teilhabe und Barrierefreiheit stehen. Ganz praktisch wird der Teilhabekompass im Bereich Zugänglichkeit. Hier soll eine Sammlung über Einrichtungen, Gaststätten etc. entstehen, die es den Nutzerinnen und Nutzern möglich macht, schon vor dem Besuch zu sehen, ob z.B. ein ebenerdiger Zugang vorhanden oder der Aufzug mit akustischer und visueller Informationsmitteilung versehen ist. Der Bereich „Beratung und Hilfe“ fasst Beratungsstellen für verschiedenste Themenbereiche je nach Behinderungsarten im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshause und überregional zusammen. Auch Angebote für technische Hilfsmittel wie z.B. mobile Induktionsschleifen und verschiedene Einrichtungen für Menschen mit Behinderung werden hier aufgeführt. „Unsere Seite wächst beständig“, sagt Maria-Kristin Kistler, die das Projekt im Landratsamt umsetzt. Die Zusammenarbeit mit externen Anbietern ist für sie ein unverzichtbarer Bestandteil. So wird sie sich immer wieder an verschiedene Einrichtungen, Organisationen oder auch Betriebe wie z.B.Gaststätten wenden, um deren Zugänglichkeit zu erfassen und bietet inklusiven Angeboten und Veranstaltungen die Gelegenheit sich im Teilhabekompass zu präsentieren. Im Bereich „Gut zu wissen“ werden wissenswerte Detailinformationen zu verschiedensten Lebenslagen gesammelt. Der Teilhabekompass hilft damit Senioren, Menschen mit Behinderung, Familien und Interessierten Informationen und Anlaufstellen zu finden, die gelebte Teilhabe ermöglichen. i www.teilhabekompass.net; www.sozialwegweiser.net 6

s3-10_fsn_juli20_Layout-zm 10.07.2020 10:17 Seite 7 Praxis für Kinder- und Jugendzahnheilkunde im Münchner Norden Milbertshofener Str. 90 www.zahninsel.de Tel. 089 18945950 GEWALTFREIE KOMMUNIKATION (GFK) ÜBER KOMMUNIKATION ZU EINEM BLICKWECHSEL Einen Blickwechsel durch Kommunikation ermöglichen bedeutet für mich in Kontakt und Verbindung kommen können, möglichst ohne Konflikte und damit Sinnhaftigkeit auf höchstem Niveau. Warum? Weil ich finde, dass es nicht egal ist welche Worte ich verwende. Denn mit Worten drücke ich etwas aus und es kann passieren, dass mein Gegenüber verletzt reagiert. Und damit befinde ich mich schon mitten im Konfliktgeschehen. Kontakt und Verbindung brechen dann ganz oft ab oder das Miteinander wird erschwert. In dieser Ausgabe des Zwergerl-Magazins möchte ich Ihnen anhand von drei Beispielen erläutern, wie Konflikte durch Worte ausgelöst werden können. Beispiel: Mir wird meine Wahrnehmung aberkannt mit z.B. folgenden Worten: „Ach du, so geht es uns doch allen gerade!“ Beispiel: Meine Gefühle spielen keine Rolle: “Ach, deshalb musst du doch nicht gleich heulen!“ Beispiel: Wenn ich die Verantwortung abgebe, indem ich z.B. sage: Weil du die Geschirrspülmaschine nicht ausgeräumt hast, habe ich jetzt schlechte Laune!“ Mit der GFK kann ich mit einem Blickwechsel die Antworten so gestalten, dass ich die Chance erhöhe, trotzdem in Kontakt und Verbindung zu bleiben. In meinem ersten Beispiel geht es darum, dass ich die Wahrnehmung meines Gegenübers als seine Wahrnehmung anerkenne. Statt wie oben, antworte ich z.B. so: „Fühlst du Dich gerade unwohl?“ oder: „Das klingt so, als ob die Situation dich gerade sehr herausfordert, ist das so?“ Im zweiten Beispiel könnte es i Dagmar Hortmann; www.mehr-als-ein-augenblick.de so klingen: „Jetzt bist du ganz traurig?“ Und im dritten Beispiel benenne ich mein Bedürfnis, das nicht erfüllt ist, um damit Verantwortung zu übernehmen: „Ich sehe du hast nicht wie vereinbart die Geschirrspülmaschine ausgeräumt, da bin ich frustriert, weil ich Miteinander brauche. Kannst du mir bitte sagen, was Du jetzt von mir gehört hast? Jetzt lade ich Sie ein, sich einfach mal Zeit zu nehmen und sich in ein Beispiel zu vertiefen. Was erleben Sie, wenn Sie sich die erste Variante vergegenwärtigen? Wie geht es Ihnen dann weiterführend mit der Möglichkeit, die Ihnen die Gewaltfreie Kommunikation anbietet? Ich erlebe, dass ich mit meiner Wahrnehmung, meinen Gefühlen und meinen Bedürfnissen so da sein darf wie ich bin. Das bedeutet für mich Individualität, Freiheit, Ernstgenommen werden, Verantwortung übernehmen - und damit eben auch Kontakt und Verbindung. Die Gewaltfreie Kommunikation ermöglicht mir den Blickwechsel! Für mich ein Grund zum Feiern! Vielleicht geht es Ihnen auch so? Dann können auch Sie als Eltern davon profitieren, indem Sie mein Einführungsseminar „Blickwechsel“ in die Gewaltfreie Kommunikation buchen oder auch über ein Empathisches Coaching mit Unterstützung Ihren eigenen Weg kraftvoll klären. Auch bestehende Konflikte können Sie bei mir über eine Empathische Mediation zur Klärung bringen. Praxis für Kinder- und Jugendzahnheilkunde am Rotkreuzplatz Donnersbergerstr. 5 www.zahninsel-rotkreuzplatz.de Tel. 089 99016 46-0 Praxis für Kinder- und Jugendzahnheilkunde an der Münchner Freiheit Marschallstr. 11 www.zahninsel-schwabing.de Tel. 089 38 32 900 Cuvilliésstr. 14 a www.meine-privatpraxis.de Tel. 089 5529713 30 Dr. Heike Kirchner Dr. Nina Back Dr. Bettina Engler-Hamm, MSc. 7

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4. Ausgabe Ausflüge/Freizeit Spezial
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