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Zwergerl Magazin Nov/Dez 2019

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s12-25_red_nov19_Layout-zm 23.10.2019 10:12 Seite 16 StAaDe AdVeNtSzEiT Die Zeit für Familie, Vorfreude und Brauchtum www.big.de l Kinderfahrzeuge für Groß und Klein l Spielwaren und Geschenke auch für Mädchen Siku Öffnungszeiten: Mo, Do, Fr 10-16 Uhr; Sa 10-13 Uhr; Di + Mi geschlossen Tickets & Infos: www.theater-liberi.de 16

s12-25_red_nov19_Layout-zm 23.10.2019 10:08 Seite 17 In wenigen Wochen beginnt mit der Adventszeit die „staade Zeit“. Neben den Vorbereitungen auf das große Fest mit Plätzchenbacken, Weihnachtseinkäufe erledigen. Sicherlich fieberst nicht nur Du dieser wundervollen Zeit entgegen, um mit den Kindern den Zauber, den diese Zeit für Kinder mit sich bringt, zu genießen. Die Kinder stürmen jeden Morgen zum Adventskalender und reißen begeistert die Päckchen auf, die Eltern entspannen im Kerzenlicht des Adventskranzes bei einem guten Buch oder trinken genussvoll eine Tasse Weihnachtstee. Das sind Bräuche, die in fast allen deutschen Familien kurz vor Weihnachten gang und gäbe sind. Aber gerade in Familien sind die gemeinsamen Aktivitäten auch die Schönsten. Und je besser man sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest vorbereitet, desto stressfreier ist es dann auch für alle. So kann man die Nachmittage und vor allem die Adventssonntage nutzen, um gemeinsam Schmuck für den Weihnachtsbaum zu basteln. Ob Salzteig, Papier oder Moosgummi - für jedes Alter und für jede Vorliebe haben Bastelläden Bücher und Material vorrätig. Während alle fleißig kleben, schneiden und malen kann jemand aus der Familie den anderen etwas vorlesen oder eine erfundene Geschichte erzählen. Eine schöne Variante ist es, wenn er dabei von den anderen Familienmitgliedern weihnachtliche Begriffe vorgegeben bekommt, die er in seine Geschichte einbauen muss. Wünsche, Vorstellungen, Wichteln Am Besten nutzen alle in der Familie die gemeinsame Zeit im Advent auch, um über Wünsche und Vorstellungen für das Weihnachtsfest zu reden. Wie stellen sich die Eltern den Heiligabend vor? Was möchten die Kinder am ersten Weihnachtsfeiertag unternehmen? Solche Gespräche steigern die Vorfreude aufs Fest und man erspart sich viele enttäuschte Erwartungen. Ein gutes Gemeinschaftsgefühl bringt das „Wichteln“: Das ist ein Brauch aus dem Münsterländischen, der auch in Bayern populär ist. Dabei findet sich eine größere Gruppe (z.B. mit Onkeln und Tanten oder auch mit befreundeten Familien) zusammen und man schreibt die Namen aller Anwesenden auf Zettel. Anschließend bekommt jeder anonym einen Partner zugelost, den er dann fürs Weihnachtsfest „bewichteln“, sprich besonders aufmerksam behandeln muss. Das kann in Form kleiner Geschenke oder auch durch aktive Hilfe, bei allem was ansteht, sein. Alles ein Frage der Absprache. Oder wie wäre es mal mit einem schönen Brauch aus Norwegen: Dort dürfen die Kinder sich in der Adventszeit verkleiden und von Hof zu Hof ziehen, wo man sie überall mit Kuchen und anderen Leckerbissen bewirtet. Diesen Brauch nennt man „Julebukk gehen“. Wer gerne singt: Es gibt keine bessere Zeit, als jetzt ein paar Weihnachtslieder zu lernen. Die Eltern können die Lieder hören, die die Kleinen in Kindergarten und Schule gelernt haben und umgekehrt bringen Papa und Mama dem Nachwuchs noch den ein oder anderen Song bei. So stellt sich auch schnell raus, welche Hit-Favoriten es für den Heiligabend gibt. Adventszeit und Brauchtum Die Adventszeit war ursprünglich eine Fastenzeit, die die Tage zwischen dem 11. November und dem ursprünglichen Weihnachtstermin, dem Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar festlegte. Außerdem galten die Fastenzeit sowie die Adventszeit als „geschlossene Zeiten“, in denen weder getanzt noch aufwendig gefeiert werden durfte. Die Adventszeit in der heutigen Form geht zurück auf das 7. Jahrhundert. Zurückgehend auf verschiedene im 19. Jahrhundert entstandene Bräuche, wie das Abzählen der Tage bis zum Weihnachtsfest, entstanden in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere für Kinder, Adventskalender verschiedenster Ausprägung, seit 1920 mit zu öffnenden Türen. Adventskalender haben 24 Türen, von denen vom 1. bis zum 24. Dezember jeweils eine geöffnet wird im Unterschied zu liturgischen Adventskalendern, die Türchen bis zum 6. Januar haben. Der Adventskranz weist mit seinen vier Kerzen auf das Licht hin, das Christus in die Welt gebracht hat. Mancherorts haben die Kerzen traditionell die liturgischen Farben der Adventssonntage: drei violette Kerzen für den ersten, zweiten und vierten Adventssonntag sowie eine rosa Kerze für den dritten Adventssonntag (Gaudete). Text // Katalin Hein 17

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