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Zwergerl Magazin Mai/Juni 2020

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s23-30_b&b_mai20_B&B 30.04.2020 16:51 Seite 24 LebensWerte unterstützt durch Produktwerbung Hebammenhaus an der RoMed Klinik Wasserburg am Inn eingeweiht Die Beleghebammen feierten nun mit vielen geladenen Gästen und Freunden die offizielle Einweihung der neuen Räumlichkeiten. Geschäftsführer der RoMed Kliniken Dr. med. Jens Deerberg-Wittram und Bürgermeister Michael Kölbl sind überzeugt, dass mit dem neuen Angebot der Hebammen die Versorgung von Schwangeren und „frischen“ Müttern im Landkreis weiter verbessert wird und gratulierten sehr herzlich zur Eröffnung. Das Hebammenhaus als Koordinierungs- und Beratungsstelle für Frauen, die eine Hebamme für die Vor- und Nachsorge suchen. Mit diesem neuen Angebot verbessern die Hebammen an der RoMed Klinik Wasserburg am Inn die Versorgung von Schwangeren und Familien. Ganz besonders richtet sich das Angebot an Frauen, die dringend eine Hebammenberatung oder eine Untersuchung benötigen und an Frauen, die noch auf der Suche nach einer Nachsorgehebamme sind. Nicht zu verwechseln ist dieses Angebot mit der häuslichen Nachsorge, bei der die Hebammen zu den Familien kommen. Telefonsprechstunde an vier Vormittagen: Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag jeweils von 8.30 bis 11.30 Uhr ist eine Hebamme telefonisch erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter eingeschaltet, der regelmäßig abgehört wird. Während dieser Telefonsprechstunde ist eine Hebamme erreichbar, die auf die Bedürfnisse der Fragestellerinnen gezielt eingehen kann, während die Hebammen im Kreißsaal sich so auf die entbindenden Frauen konzentrieren können. Das Hebammenhaus bietet einen Raum für Kurse, einen Behandlungsraum, ein Büro mit Küche sowie Sanitäranlagen. Auch der Babytreff mit vielen Angeboten rund um das Thema „Baby“ ist dort weiterhin angesiedelt. Sowohl die Umbau- und Renovierungskosten in Höhe von ca. 30.000 Euro als auch die Finanzierung der Hebammen, die dieses Angebot leisten, werden durch das Programm „Zukunft Geburtshilfe“ gefördert. Gesundheitsministerin Melanie Huml hat dieses Projekt des Freistaates Bayern 2017 auf den Weg gebracht, um den Auswirkungen des Hebammennotstandes für die Familien entgegenzuwirken. In der RoMed Klinik Wasserburg sind im Jahr 2019 841 Kinder zur Welt gekommen, das ist eine Steigerung von knapp 7 Prozent zum Vorjahr. 24 Bauch&Baby

s23-30_b&b_mai20_B&B 30.04.2020 18:24 Seite 25 unterstützt durch Produktwerbung LebensWerte Vorsorgeuntersuchungen von U2 bis U5 auch in Corona-Zeiten wichtig Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) weist Äußerungen in den Medien entschieden zurück, die behaupten, die Vorsorgen von U2 bis U5 würden entfallen. „Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie sollten und dürfen Sie als Eltern zwar die Vorsorgeuntersuchungen U6 bis U9 für Ihre Kinder in Absprache mit Ihrem Kinder- und Jugendarzt zunächst verschieben, um nicht dringende Arztbesuche zu vermeiden. Aber die U2 bis U5 sowie alle empfohlenen Impfungen sollten unbedingt zeitgerecht durchgeführt werden“, mahnt Dr. med. Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ. Pädiater haben ihre ohnehin sehr strengen Hygienepläne nochmals deutlich verschärft. Diese werden weiterhin an die Vorgaben der Behörden und der Fachgesellschaften angepasst, sodass für Eltern und kleine Kinder für diese wichtige Prävention zum Pädiater gehen sollten. Die U2 erfolgt zwischen dem 3. und 10. Lebenstag, die U3 im 1. Lebensmonat, die U4 mit 3 Monaten und die U5 mit 6 Monaten.Diese Vorsorgen sind entscheidend, da sich in dieser Phase wichtige Entwicklungsschritte ereignen und viele Krankheitsfolgen frühzeitig verhindert werden können. Der Kinder- und Jugendarzt überprüft bei diesen Vorsorgen, ob sich das Baby altersgerecht entwickelt. Körperfunktionen, Hörund Sehstörungen (z.B., ob eine Linsentrübung vorliegt), Reflexe sowie das Nervensystem stehen im Zentrum der Untersuchung, um langfristigen Schäden vorzubeugen. Krankheiten wie beispielsweise eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) und mehrere angeborene Stoffwechselstörungen können hierbei frühzeitig erkannt werden. „Bei der U2 und U3 erhält das Kind beispielsweise auch Vitamin-K- Tropfen, wie gleich nach der Geburt. Denn Babys, vor allem wenn sie ausschließlich gestillt werden, leiden unter einem Vitamin-K-Mangel. Folge eines Vitamin-K-Mangels ist eine verstärkte Blutungsneigung, die auch innere Organe betreffen kann. Neugeborene haben dann ein besonders hohes Risiko für Hirnblutungen, die in der Folge zu bleibenden geistigen Schäden oder sogar zum Tod führen können“, gibt Dr. Fischbach zu bedenken. Zeitgerecht durchgeführte Impfungen schützen das Kind vor anderen verheerenden Erkrankungen und ein Verschieben dieser Impfungen wäre unverantwortlich. www.kinderaezte-im-netz.de Bauch&Baby 25

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